Samstag, 3. November 2012

Druckmedien mit Nachhaltigkeit

Thema:

Druck, Druckmedien, Farben, Öko, Papier, Umweltschutz: Drucken auf Öko-Papier?

Das Bewusstsein für ökologisches Handeln ist Bereits in vielen Bereichen des Lebens präsent und nicht mehr wegzudenken. Dies gilt beispielsweise schon seit längerem auch für Farben und damit allen Materiealien und Medien, bei denen Farben zum Einsatz kommen.

Das bedrucken von Recyclingpapier mithilfe von Biofarben auf Pflanzenölbasis und modernes Design ist dabei kein Widerspruch, denn diese auch als Öko- oder Bio-Druckarben bezeichneten Farben stehen konventionell hergestellten Druckfarben in nichts nach. Sie unterscheiden sich in einem wesentlichen Punkt, denn deren Binde- und Lösungsmittel enthalten keine „Mineralöle“. Auch wenn die Farbpigmente für einen exakten Vierfarbdruck (CMYK) nicht ausschließlich aus organischen Rohstoffen bestehen, ist die Ökobilanz hervorragend, da der Anteil aus pflanzlichen Ölen fast 80% ausmacht und die Farbe damit biologisch leichter abbaubar ist. Die Farbpalette bei rein organischen Farben ist dagegen eher begrenzt, da die dort enthaltenen natürlichen Farbpigmente im Vierfarbdruck (CMYK) bisher nicht die dafür notwendige Reinheit, Farbstärke und Brillanz erreichen. Allerdings können natürliche Farbtöne schon beim „Corporate Design“ bewusst mit einbezogen werden, um die Philosophie eines Unternehmens im Bereich Klima- und Umweltschutz hervorzuheben.

Da sich außerdem die Preise für ressourcenschonende Druckmedien gegenüber den seit Jahren etablierten Produkten angeglichen haben, spricht nichts mehr gegen die Nutzung von umweltverträglichen Materialien. Auf der Suche nach einer geeigneten Druckerei kann man sich auf jeden Fall erst einmal in der eigenen Stadt oder Region umsehen, bevor man sich eine der vielen Internetangebote zuwendet. Zugegebenermaßen gibt es deutschlandweit nicht sehr viele, die zertifiziertes Papier und Bio-Druckfarben verwenden, der Versuch kann sich aber lohnen, da man dort auch eine persönliche Beratung erhält. Die besten praktisch bezogenen Informationen findet man im Internet allerdings trotzdem bei den dort präsenten Unternehmen, so dass die folgenden Verweise in alphabetischer Reihenfolge zu einigen interessanten Druckereien führen, die sich speziell mit dem Thema auseinandersetzen.

Für grundlegende und allgemeingültige Informationen zu diesem Thema sind die folgende Verweis sehr interessant.

Wer ein „grünes“ Unternehmen in seiner Stadt oder Region suchen möchte, kann die nachfolgenden Suchportale nutzen. Dort sind nicht nur Druckereien zu finden, sondern branchenübergreifende Firmen gelistet, die sich mit dem Thema Umwelt und Klimaschutz auseinandersetzen.


Fazit: Es gibt viele Möglichkeiten einen positiven Beitrag für die Umwelt und dem damit verbundenen Klimaschutz zu leisten. Druckfarben sind dabei ein weiteres Puzzleteil fossile Ressourcen einzusparen um so für Nachhaltigkeit zu sorgen.

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